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Amsterdamer Verhältnisse für Berlin

Zum Beschluss der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin erklärt Stefan Ziller, Sprecher des Verbandes: „80 % der BerlinerInnen besitzen ein verkehrstüchtiges Fahrrad. Aber nur 40 % benutzen es regelmäßig. Die Grüne Jugend Berlin fragt sich: Wie kann das geändert werden?

Wir fordern, wie in anderen Metropolen wie z.B. in Amsterdam, die Schaffung von ausreichend Abstellmöglichkeiten, die Erweiterung des Fahrradwegnetz und vor allem breitere und somit sicherere Fahrradwege. Sicherer für die FahrradfahrerInnen, als auch für die FußgängerInnen und besonders für Kinder. FahrradfahrerInnen wird außerdem ein Sonderstatus im Verkehrsrecht zugesprochen. Als schwächere VerkehrsteilnehmerInnen liegen FahrradfahrerInnen gegenüber AutofahrerInnen stets im Vorteil.

Wir wollen mehr Abstellmöglichkeiten und Aufzüge, besonders an U/S-Bahnstationen. Denn das Radfahren kann so perfekt mit der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel kombiniert werden und die Benutzung von Autos in der Stadt wird überwiegend unnötig.

Weiter fordert die GRÜNE JUGEND Berlin eine staatliche Bereitstellung von öffentlich zugänglichen Fahrrädern für alle BürgerInnen, ohne diese entgeltlich zu belasten.“

Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis ‘90/Die Grünen

Zur Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis ’90/Die Grünen erklärt Stefan Ziller, Sprecher der GRÜNEN JUGEND BERLIN:

Wir freuen uns über das klare Bild, welches die Delegierten in Oldenburg vermittelt haben. Inhalte stehen im Vordergrund unserer Politik. Wie die überwiegende Zahl der RednerInnen ist auch die GRÜNE JUGEND BERLIN dieser Meinung. Daher muss es jetzt für uns heißen, unsere Konzepte besonders im Bereich der sozialen Sicherungssysteme zu verbessern, um die große Koalition hier zu stellen. Stillstand können wir uns nicht erlauben. Jedes ungenutzt verstrichene Jahr verschärft die Probleme weiter. Eine Grundsicherung, die ihren Namen verdient, muss im Ziel konkretiesiert werden. Gleichzeitig ist es Aufgabe unserer Fraktion im Bundestag, hier mit Gesetzesinitiativen erste Schritte in diese Richtung auf den Weg zu bringen und dafür zu werben, dass im Regierungshandeln Ökologie und Nachhaltigkeit nicht vergessen werden, da viele Fehler später nur mit sehr viel Geld zu korrigieren sind.

Für Berlin erwarten wir im nächsten Jahr einen stark inhaltlich geprägten Wahlkampf. Gerade in den für unsere Zukunft wichtigen Themenfeldern wie z.B. Bildung muss es unser Ziel sein, den Rot-Roten Senat zu Kurskorrekturen zu bringen. Es kann nicht sein, dass die SPD-PDS-Koalition gerade in der Schul- und Hochschulpolitik die Zukunft unserer Stadt aufs Spiel setzt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Kinder und Jugendlichen müssen endlich gefördert und nicht von Schule zu Schule geschoben werden. Dazu müssen im ersten Schritt Haupt- und Realschulen zugunsten von Gesamtschulen abgeschafft werden. Gleichzeitig müssen Anstrengungen unternommen werden, die Situation unser Kitas und Grundschulen zu verbessern. Gerade dort werden die Weichen gestellt und Kinder aus dem Bildungssystem gedrängt. Später wird dies nur noch schwer korrigierbar sein.

Die GRÜNE JUGEND BERLIN wird in der Partei dazu drängen, dass Entscheidungen über eventuelle Koalitionen an handfesten Reformen auf diesem Gebiet zu messen sind.

Grüne Jugend Berlin besiegt bündnisgrüne Bundestagsfraktion

Am Montagabend besiegte die Grüne Jugend Berlin die bündnisgrüne Bundestagsfraktion. Das erste Aufeinandertreffen der Fußballmanschaften beider Seiten endete mit einem überzeugenden 1:1-Sieg. Gegen die nur mit Männern antretende Grüne Tulpe gelang in der ersten Halbzeit trotz spielerische Überlegenheit unserer gemischt antretenden Mannschaft kein Tor. Allen voran Paula Riester gelang unserem Team aber eine tolle Aktion nach der anderen.

Von unseren Fans frenetisch gefeiert, gelang dann in der 2.Halbzeit durch den überragenden Christian Fender dann endlich der verdiente Führungstreffer. Ziemlich glücklich, erziehlte der Gegner gegen Ende des Spiels noch den Ehrentreffer zum 1:1. Bis zum Abpfiff kämpften unsere HeldInnen für ein weitres Tor. Aber auch die Einwechslung von Clara Herrmann brachte trotz grandiosem Spiel leider keinen weiteren Treffer.

Insgesamt ein gelungenes Spiel an dem alle Beteiligtem viel Freude hatten. Vielen Dank an alle Fans – ohne Eure Unterstützung wäre solch ein Sieg nicht möglich gewesen.

Aktionstag gegen Ausbeutung in der Ausbildung

2aktionstagberlin20.jpgAm Dienstag den 6.9 hatte die Grüne Jugend aufgerufen zum bundesweiten Aktionstag gegen Ausbeutung in der Ausbildung.
Damit wollten wir auf die zunehmende Zahl der Missstände in Ausbildung und Praktikum aufmerksam machen, bei denen junge Menschen oft keine wirkliche Ausbildung erhalten, sondern stattdessen reguläre Arbeit zu geringsten Löhnen erledigen müssen.

2aktionstagberlin3.jpgEbenso befinden sich ausgebildete Akademiker manchmal jahrelang in Praktikas, in der Hoffnung auf eine Festanstellung.
Alles weitere zu dem Thema findet ihr auf www.gruene.jugend.de.
Die Grüne Jugend Berlin zellebrierte den Aktionstag auf dem Herrmannplatz in Neukölln.

Unsere Auszubildenden im Sträflingsanzug erzeugten einiges an Aufsehen, obwohl ihr Angebot zum Schuhe putzen nur selten genutzt wurde.

ausbeutung2005aktionstag.jpgIn der ersten Zeit leistete uns auch noch Sybill Klotz, Neuköllner Direktkandidaten der Grünen, Gesellschaft.
Die Sybill-Klotz-Flyer ließen sich am besten verteilen und gingen weg wie warme Semmel. So keimte in uns die Hoffnung, dass doch nicht etwa Bankenskandal-Dipgen dieses Direktmandat holt.
Drei Stunden lang standen wir an diesem zentralen Platz Neuköllns, an dem vom ausländerfeindlichen Rechtsextremen bis zum ökofeindlichen Linksradikalen alles vorlief.
Schade war nur, dass das angekündigte Fernsehteam von Polylux doch nicht vorbeikam.
Selber Schuld, unser buntes Bildmaterial hätte die Sendung sicherlich bereichert.

Wahl zum Sprecher der Grünen Jugend Berlins

Hier ein Bericht zur LMV