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	<description>Informationen zu meiner politischen Arbeit</description>
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		<title>Kampf gegen Rechtsextremismus auf bündnisgrüner Tagesordnung in Marzahn-Hellersdorf</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob mit Bomberjacke, Springerstiefeln, Ché-Guevara-Shirt, schwarzem Kapuzenpulli, Anzug oder Thor-Steinar-Outfit: Nazis sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Doch egal in welchem Gewand, dahinter steckt immer ein rassistisches, antisemitisches und faschistisches Weltbild. Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit stellen nicht nur ein Problem des rechtsextremistischen Randes dar, sondern kommen in der Mitte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://1.1.1.2/bmi/www.gruene.de/uploads/pics/DresdenNazifrei2011_320x240.JPG" width="200" alt="" />Ob mit Bomberjacke, Springerstiefeln, Ché-Guevara-Shirt, schwarzem Kapuzenpulli, Anzug oder Thor-Steinar-Outfit: Nazis sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Doch egal in welchem Gewand, dahinter steckt immer ein rassistisches, antisemitisches und faschistisches Weltbild. Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit stellen nicht nur ein Problem des rechtsextremistischen Randes dar, sondern kommen in der Mitte der Gesellschaft vor. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken ist eine demokratische und aktive Zivilgesellschaft unerlässlich.</p>
<p>Seit 2006 gibt es im Bezirk eine Koordinierungsstelle gegen demokratiegefährdende Phänome und Rechtsextremismus. Dazu findet seit 2009 im Bezirk das Demokratiefest “Schöner Leben ohne Nazis” statt. <strong>Bündnis 90 / Die Grünen Marzahn-Hellersdorf laden Interessierte ein, am 20. Februar 2012 ab 19 Uhr über die Situation in Marzahn-Hellersdorf zu sprechen.</strong> In der Geschäftsstelle (Alt-Biesdorf 62, 12683 Berlin) wollen wir mit Dr. Thomas Bryant von der bezirklichen Koordinierungsstelle ein Resumé ziehen und diskutieren, ob die bisherigen Anstrengungen ausreichend sind.</p>
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		<title>Höhepunkte für das Grundeinkommen in 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um ein Grundeinkommen gewinnt nach der öffentlichen Anhörung zur Bundestagspetition von Susanne Wiest (Ende 2010) und dem Beschluss der Piratenpartei (Ende 2011) wieder an Dynamik. So stehen im neuen Jahr 2012 einige Höhepunkte auf dem Programm. In Berlin findet am 25.2.2012 das nächste Regionaltreffen Ost des Netzwerks Grundeinkommen an. Im Anschluss ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.grundeinkommen.de"><img src="https://www.grundeinkommen.de/content/themes/grundeinkommen2/images/logo1.jpg" alt="" /></a>Die Debatte um ein <a href="/tag/grundeinkommen/">Grundeinkommen</a> gewinnt nach der <a href="/2010/oeffentliche-anhoerung-zum-grundeinkommen-im-bundestag/">öffentlichen Anhörung</a> zur Bundestagspetition von Susanne Wiest (Ende 2010) und dem <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2013/Wahlprogramm#Bedingungsloses_Grundeinkommen_und_Mindestlohn">Beschluss der Piratenpartei</a> (Ende 2011) wieder an Dynamik.</p>
<p>So stehen im neuen Jahr 2012 einige Höhepunkte auf dem Programm. In Berlin findet am 25.2.2012 das nächste <a href="https://www.grundeinkommen.de/15/12/2011/regionaltreffen-ost-des-netzwerks-grundeinkommen-am-2522012-in-berlin.html">Regionaltreffen Ost des Netzwerks Grundeinkommen</a> an. Im Anschluss ist eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema <a href="https://www.grundeinkommen.de/06/11/2011/oekologisches-grundeinkommen-eine-emanzipative-variante-des-green-new-deal.html">Ökologisches Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal</a>? mit Dr. Ulrich Schachtschneider geplant.</p>
<p>Am 3./4. März 2012 folgt dann die jährliche Mitgliederversammlung des <a href="https://www.grundeinkommen.de/20/10/2011/newsletter-nr-4-oktober-2011.html">Netzwerks Grundeinkommen</a> in München.</p>
<blockquote><p>Mitgliederversammlung und öffentliche Abendveranstaltung des Netzwerks Grundeinkommen</p>
<p>Die nächste <strong>Mitgliederversammlung des Netzwerks Grundeinkommen</strong> findet am 3./4. März 2012 (Beginn 12:00 Uhr, Ende Sonntag 13:30 Uhr) im Wolf-Ferrari-Haus in Ottobrunn bei München statt. Das ist übrigens der Ort des 14. BIEN-Kongresses.</p>
<p>Am 3. März 2011 trägt Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Professor für Allgemeine Soziologie, Universität der Bundeswehr München-Neubiberg, seine Über­legungen zum Thema <strong>„Tätigkeit und Grundeinkommen. Zur Zukunft der Arbeit in der modernisierten Moderne“</strong> vor. Die öffentliche Veranstaltung am Ort der Mitgliederversammlung beginnt um 19:00 Uhr.</p></blockquote>
<p>Im Herbst steht dann der Jahreshöhepunkt auf dem Programm. Der Grundeinkommens-Weltkongress <a href="http://www.bien2012.de">BIEN 2012</a> findet vom 14. bis 16.9.2012 in München statt.</p>
<blockquote><p>Auf diesem internationalen wissenschaftlichen Kongress sollen unter dem Motto „<strong>Wege zum Grundeinkommen</strong>“ neben theoretischen auch praktische Fragen behandelt werden und außer WissenschaftlerInnen auch zivilgesellschaftliche und politische Akteure zu Wort kommen. Zusätzlich zum Kongress soll es ein Rahmenprogramm geben, zu dessen Gestaltung die deutschsprachigen Grundeinkommensnetzwerke und -initiativen sowie dem Grundeinkommen gewogene Verbände und deren Gliederungen eingeladen werden. Der Kongresstermin zu Beginn der <strong>Woche des Grundeinkommens 2012</strong> (17.-23.9.) legt es nahe, dass Gruppen und Initiativen die Anwesenheit renommierter VertreterInnen der Grundeinkommensidee aus aller Welt nutzen, um sie kostengünstig als ReferentInnen zu eigenen Veranstaltungen einzuladen.</p></blockquote>
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		<title>Erholsame Feiertage und ein tolles Jahr 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 14:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wünsche allen erholsame Feiertage und alles Gute für das Jahr 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche allen erholsame Feiertage und alles Gute für das Jahr 2012.</p>
<p><a href="http://gruene-berlin.de/schwerpunkt/erholsame-feiertage-und-ein-tolles-jahr-2012"><img src="http://gruene-berlin.de/sites/default/files/imagecache/schwerpunktslider/slider_frohe_weihnachten_2011_kopie_0.jpg" width="100%" alt="" /></a></p>
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		<title>Castor 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 03:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon mal erste Bilder vom Castor. Toller Protest! Die Ereignisse im Detail gibts im Castorticker!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.com&#038;hl=de&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F102569421208141440452%2Falbumid%2F5680258727334558193%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCM-5ravakfOdQw%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Schon mal erste Bilder vom Castor. Toller Protest! Die Ereignisse im Detail gibts im Castorticker! <span id="more-7001"></span></p>
<p><iframe src="http://castorticker.de/iframe" id="castorticker-frame" width="600" height="500" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" marginwidth="0" marginheight="0" border="0"></iframe></p>
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		<title>SPD und CDU setzen unendliche Geschichte &#8220;WLAN für Berlin&#8221; fort &#8211; eine Chronik</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte vom &#8220;freien WLAN&#8221; für Berlin wird seit Jahren immer wieder erzählt. Dabei ist das Muster immer gleich. Es wird angekündigt oder beschlossen und am Ende gibt es Probleme und scheitert an der Umsetzung. Nun versucht es der Senat erneut. Im Koalitionsvertrag (Kapitel 9) wurde folgendes vereinbart: &#8220;Wir wollen ein gebührenfreies WLAN für Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2010/06/wlan_bahn.jpg" width="150" alt="" />Die Geschichte vom &#8220;freien WLAN&#8221; für Berlin wird seit Jahren immer wieder erzählt. Dabei ist das Muster immer gleich. Es wird angekündigt oder beschlossen und am Ende gibt es Probleme und scheitert an der Umsetzung. Nun versucht es der Senat erneut. Im <a href="http://www.spd-berlin.de/w/files/spd-parteitage/koalitionsvereinbarung-2011-16_final_mit-deckblatt-spd.pdf">Koalitionsvertrag</a> (Kapitel 9) wurde folgendes vereinbart:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir wollen ein gebührenfreies WLAN für Berlin ermöglichen und die Netzpolitik zu einem eigenständigen Politikfeld entwickeln.&#8221;</p>
<p>&#8220;Zugleich wollen wir ein freies und gebührenfreies WLAN an zentralen Orten der Stadt starten. Um die Ausweitung von bereits bestehenden oder individuellen WLANs in der Stadt zu ermöglichen, werden wir uns auf Bundesebene für eine Änderung der Betreiberhaftung einsetzen.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Hier eine <strong>Chronik der bisher unvollendeten Geschichte</strong> &#8220;WLAN für Berlin&#8221;:</p>
<blockquote><p><strong>Oktober 2007</strong></p>
<p>Die Berliner Morgenpost <a href="http://m.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article224950/SPD_Plan_Internet_fuer_ganz_Berlin.html">berichtet</a> über Pläne für einen SPD-Parteitagsbeschluss: &#8220;Die SPD will für alle Berliner und Besucher der Hauptstadt ein Funknetz für einen drahtlosen Internetzugang (&#8220;Wireless Local Area Network, kurz WLAN&#8221;) aufbauen. Das geht aus dem Leitantrag für eine Innovationsoffensive hervor, der auf dem Parteitag im November verabschiedet werden soll.&#8221;
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2008/freies-wlan-in-berlin-senat-will-berliner-wlan-netz-lieber-privatisieren/">Mai 2008</a></strong></p>
<p>&#8220;Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen besteht zurzeit kein Anlass für den Senat, im Bereich der Berliner Freifunknetze einzugreifen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der Senat strebt ein primär privat finanziertes und betriebenes WLAN &#8211; Angebot für Berlin an. In diesem Zusammenhang wird zurzeit geprüft, ob auch öffentliche Standorte, wie z.B. Lichtmasten und öffentliche Gebäude zur Verfügung gestellt werden können, um ein solches Netzwerk aufzubauen.&#8221;</p>
<p>(Quelle: kleine Anfrage <a href="/wp-content/uploads/2008/07/ka16-12138.pdf">16/12138</a>)<br />
<span id="more-6971"></span></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2008/freies-wlan-in-berlin-senat-redet-seit-3-jahren-ueber-pilotvorhaben-bisher-ohne-ergebnis/">August 2008</a></strong></p>
<p>&#8220;Seit ca. drei Jahren bestehen Kontakte zu einigen wenigen interessierten Unternehmen. Bisher haben sich diese Kontakte nicht zu umsetzungsfähigen<br />
Vorhaben konkretisiert.&#8221;</p>
<p>(Quelle: kleine Anfrage <a href="/wp-content/uploads/2008/08/ka16-12367.pdf">16/12367</a>)
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Februar 2009</strong></p>
<p>&#8220;Der Senat hatte ein flächendeckendes Funk-Internet für Berlin angekündigt. Doch Wirtschaftssenator Wolf (Linke) lässt das Thema schleifen. Selbst öffentliche Wlan-Zugänge an ausgewählten Orten der Stadt sind nicht in Sicht.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1035489/Berlin_bleibt_offline_Kein_oeffentliches_Wlan.html">Morgenpost</a>)</p>
<p>&#8220;Der Senat hat sich zunächst auf zwei Pilotprojekte verständigt. Demnach soll es künftig vorerst in der City Ost rund um Unter den Linden und die Friedrichstraße und in der City West am Kurfürstendamm und Tauentzienstraße möglich sein, sich kostenlos ins Internet einzuwählen.&#8221; (Quelle: <a href="http://m.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1041618/Wlan_Wall_AG_betreibt_seit_Jahren_Netz.html">Morgenpost</a>)
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2009/freies-wlan-im-ausschuss-noch-alles-offen/">März 2009</a></strong></p>
<p>Der Stand ist nach Auskunft der Senatverwaltung, dass die Frage ob und in fern die Ampelsteuerung durch das WLan-Netz gestört wird in den nächsten Tagen geklärt wird. Dann soll so schnell wie möglich das Pilotprojekt gestartet werden (in etwa 2 bis 3 Wochen).</p>
<p>Einen “freien Basisdienst”, soll es aber wohl geben. Was genau dieser umfassen soll, will der Senat auch im Pilotprojekt klären. Auch auf Nachfrage, konnte kein Konzept dafür genannt werden.
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2009/freies-wlan-senat-soll-abgeordnetenhaus-konzept-vorlegen/">August 2009</a></strong></p>
<p>Bündnis 90 / Die Grünen fordern den Senat auf, endlich die offenen Fragen hinsichtlich des seit mehr als 3 Jahren geplanten freien WLan Angebotes für Berlin zu klären.
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2009/hoffnung-fuer-ein-freies-wlan-fuer-berlin-rettet-freifunk-den-senat/">Dezember 2009</a></strong></p>
<p>Bis heute ist es dem Senat nicht gelungen, ein “freies WLan” für Berlin zu organisieren. Zuletzt in einer <a href="/wp-content/uploads/2009/12/ka16-13682.pdf">kleinen Anfrage</a> musste der Senat eingestehen, dass der Versuch Ampelanlagen für ein solches Netz zur Verfügung zu stellen, gescheitert ist.</p>
<p>Klar ist die Idee einen großen Konzern zu finden der Berlin quasi ein “freies WLan” schenkt ist gescheitert.
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2010/gruen-vernetzt-freies-wlan-fuer-berlin-freifunk-fuer-berlin/">März 2010</a></strong></p>
<p>Berlins <a href="http://freifunk.net/">freifunk.net</a> und die <a href="http://gruene-fraktion-berlin.de/">Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Abgeordnetenhaus</a> laden ein, der Gedanke eines stadtweiten, drahtlosen Internetzugangs zu diskutieren. Ungeachtet des Scheitern des Berliner Senates dessen haben sich im Freifunk-Projekt zahlreiche Menschen selber per Wireless-LAN (WLAN) vernetzt.</p>
<p>Eine (Video-)Dokumentation der Veranstaltung gibt es <a href="/2010/chancen-fuer-ein-freies-wlan-in-berlin-video-dokumentation/">hier</a>.
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2010/berliner-senat-verpasst-den-anschluss-londen-will-mit-wlan-abgebot-technoligie-hauptstadt-werden/">Juni 2010</a></strong></p>
<p>Bündnis 90 / Die Grünen erwarten vom Senat nach der Diskussion im Wirtschaftsausschuss am Montag einen neuen Anlauf für ein freies WLan-Angebot für Berlin. Die Rot-Rote Koalition sollte sich dabei ein Beispiel an London nehmen.</p>
<p>dazu: </p>
<p>&#8220;<a href="/2010/freies-wlan-fuer-alle-freifunk-auf-dem-linuxtag-2010/">Freies WLAN für alle! – Freifunk auf dem LinuxTag 2010</a>&#8221;</p>
<p>&#8220;<a href="/2010/bahnfahren-2-0-von-skandinavien-lernen-wlan-im-regionalexpress-berlin-verpasst-anschluss/">Bahnfahren 2.0: Von Skandinavien lernen – WLan im Regionalexpress – Berlin verpasst Anschluss</a>&#8221;
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="/2010/berliner-senat-verpasst-den-anschluss-londen-will-mit-wlan-abgebot-technoligie-hauptstadt-werden/">Juli 2010</a></strong><br />
Wowereit will Gratis-WLAN für Berlin (Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/wowereit-will-kostenloses-wlan-netz-in-berlin/1883848.html">Tagesspiegel</a>)</p>
<p>&#8220;Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt den Meinungsumschwung des Regierenden Bürgermeisters für ein freies WLAN-Angebot für Berlin. Wir haben im Frühjahr gemeinsam mit der Berliner IT-Community mögliche Umsetzungsszenarien diskutiert und bieten Klaus Wowereit gern unsere konzeptionelle Unterstützung für ein solches Projekt an.&#8221;
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Berliner-Senat-an-oeffentlichem-WLAN-interessiert-1209943.html">März 2011</a></strong></p>
<p>&#8220;Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) sagte am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, durch eine von seinem Haus in Auftrag gegebene <a href="http://www.junes.eu/Images/wOPLAN-B_Konzept_20101216_02_ale_jpn.pdf">Konzeptstudie</a> dazu sei es erstmals gelungen, Private und die Internet-Wirtschaft an einen Tisch zu bringen.&#8221;
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Mai 2011</strong></p>
<p>WLan in S- und U-Bahnen: Während es in anderen Ländern im Regionalverkehr oder auf Bahnsteigen bereits freie WLan-Angebote gibt, verweist der Senat in der Antwort auf eine <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-15313.pdf">kleine Anfrage</a> stattdessen auf die fehlende Zuständigkeit.
</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>November2011</strong></p>
<p>Im <a href="http://www.spd-berlin.de/w/files/spd-parteitage/koalitionsvereinbarung-2011-16_final_mit-deckblatt-spd.pdf">Koalitionsvertrag</a> (Kapitel 9) wurde folgendes vereinbart:</p>
<p>&#8220;Wir wollen ein gebührenfreies WLAN für Berlin ermöglichen und die Netzpolitik zu einem eigenständigen Politikfeld entwickeln.&#8221;</p>
<p>&#8220;Zugleich wollen wir ein freies und gebührenfreies WLAN an zentralen Orten der Stadt starten. Um die Ausweitung von bereits bestehenden oder individuellen WLANs in der Stadt zu ermöglichen, werden wir uns auf Bundesebene für eine Änderung der Betreiberhaftung einsetzen.&#8221;
</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Einstimmung: Bilder vom Castor 2010 &#8211; 92 Stunden die es in sich hatten!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben! Zur Einstimmung einige Bilder aus dem letzten Jahr &#8211; 92 Stunden, die es in sich hatten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://lh4.googleusercontent.com/-6LPgmDCwh6g/TNloIy7jV6I/AAAAAAAAA6s/F0pWmYh_I4o/s912/Foto-0122.jpg" width="600" alt="" /></p>
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Am Wochenende ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben! Zur Einstimmung einige Bilder aus dem letzten Jahr &#8211; <a href="http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/92-stunden-die-es-in-sich-hatten">92 Stunden, die es in sich hatten</a>!
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		<title>Grüne Netzpolitik: Die Chancen des Internets nutzen &#8211; den digitalen Wandel grün gestalten!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 12:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BündnisGrüne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Bundesparteitag am kommenden Wochenende in Kiel erwartet die Delegierten u.a. eine netzpolitische Debatte. Unter dem Motto &#8220;Die Netzpolitik ist das größte Querschnittsthema unserer Zeit.&#8221; suchen wir nach Antworten auf die Frage, wie und in welcher digitalen Zukunft wir demokratisch zusammenleben wollen, wie wir die neuen Herausforderungen, die mit zunehmender Digitalisierung und der Verbreitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/rubrik/19/19663.antraege.htm">Bundesparteitag</a> am kommenden Wochenende in Kiel erwartet die Delegierten u.a. eine <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/offenheit-freiheit-teilhabe.html">netzpolitische Debatte</a>. Unter dem Motto &#8220;Die Netzpolitik ist das größte Querschnittsthema unserer Zeit.&#8221; suchen wir nach Antworten auf die Frage, wie und in welcher digitalen Zukunft wir demokratisch zusammenleben wollen, wie wir die neuen Herausforderungen, die mit zunehmender Digitalisierung und der Verbreitung des Internets entstehen, angehen und lösen können.</p>
<p>Der Antrag des Bundesvorstands (<a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/393/393285.offenheit_freiheit_teilhabe_die_chancen.htm">Mehr Demokratie ist die Lösung &#8211; Netzpolitik</a>) legt einen besonderen Fokus bei der grünen Netzpolitik auf demokratische Mitbestimmung, Sicherung der Freiheits- und Bürgerrechte und Teilhabe. Ich möchte hier einige &#8211; aus meiner Sicht wesentliche und unterstützenswerte &#8211; Teile zeigen.</p>
<blockquote><p>Die globale Verbreitung des Internets wirft Fragen auf, die nicht von heute auf morgen beantwortet werden können. Es geht dabei um Prozesse, die wir selbst mitgestalten, wo auch wir Grüne immer wieder lernen werden. Im Austausch mit anderen Akteuren aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wollen wir unsere Ideen und Konzepte weiterentwickeln.</p>
<p><span id="more-6963"></span></p></blockquote>
<blockquote><p>Das Internet braucht zweifellos gewisse Regeln: Um die ökonomische Dominanz Weniger zurückzudrängen, größtmögliche Teilhabe zu gewährleisten, verhältnismäßige Rechtsdurchsetzung zu ermöglichen, Innovationen zu fördern und Offenheit zu leben. Wir wollen Kreativität fördern und Kreative nicht abhängen, sondern mitnehmen und Wege einer angemessenen finanziellen Teilhabe ermöglichen. Ein offenes und freies Internet für alle sicherzustellen, wird eine der zentralen Herausforderungen unserer Demokratie und grünen Politik in den kommenden Jahrzehnten sein.</p></blockquote>
<blockquote><p>Software und Hardware aus Deutschland wird zur Internetzensur und Kontrolle der BürgerInnen in den Diktaturen unserer Zeit eingesetzt. Internetzugänge werden unter anderem auch von europäischen Firmen auf staatlichen Druck hin gekappt. Menschenrechtspolitik im 21. Jahrhundert bekommt somit eine digitale Komponente. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bedeutet dies nichts weniger, als den Kampf für Meinungs- und Pressefreiheit auch im Internet mit aller Entschiedenheit zu führen. Ein freies Internet stärkt die Informationsfreiheit, die informationelle Selbstbestimmung und die Versammlungs- und Assoziierungsfreiheit.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Schlagwort der &#8220;Cybersicherheit&#8221; darf nicht zum Deckmantel für einen Abbau des freien und offenen Internets führen. Konkret heißt das für uns, dass wir die verdachtsunabhängige Speicherung von Informationen, wie sie unter anderem bei der Vorratsdatenspeicherung (VDS) von Telekommunikationsdaten erfolgen soll, in aller Deutlichkeit ablehnen. Sie führt zu einer Überwachung und staatlichen Datensammlung die unseren Rechtsstaat in seinen Grundfesten erschüttert. Die Konsequenz ist ein permanenter Generalverdacht gegen alle Bürgerinnen und Bürger und deren ständigen Kontrollierbarkeit durch umfassenden Datenzugriff. Wir Grüne treten daher europaweit für ein schnelles Ende dieser Praxis und stattdessen bürgerrechtskonforme Lösungen bei der Strafverfolgung &#8211; etwa durch den Quick Freeze, dem vorübergehendem Sichern von Daten zum Zwecke der Strafverfolgung, von Verkehrsdaten im konkreten Verdachtsfall &#8211; ein.</p></blockquote>
<blockquote><p>Seit seiner Entstehung ist die technische Struktur des Internets neutral – ganz egal, um welche Inhalte es geht: Ob Videodaten, Textdaten, Bilder oder Sprache – die Datenpakete und Dateien werden gleichberechtigt bzw. diskriminierungsfrei durch das Netz geleitet. Dieses Prinzip der Netzneutralität war nicht nur der Garant der bisherigen, demokratischen Entwicklung des Internets, sondern ist auch elementar für die Zukunft des Internets.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir wollen daher gesetzlich festschreiben, dass ab 2013 allen Bürgerinnen und Bürgern der Zugang zum Internet in einer Schnelligkeit von 6 MBit/Sekunde zur Verfügung stehen muss. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen wir eine flächendeckende Versorgung jedes Haushalts mit einer Übertragungsrate im zweistelligen Mbit-Bereich gewährleisten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zudem wollen wir Technologien fördern, die das Teilen von Internetbandbreite ermöglichen und die Anonymität beim Zugang oder der Nutzung des Internets gewährleisten. So ließe sich nicht nur ein für alle Seiten wünschenswerter globaler Wissensaustausch organisieren, sondern gleichzeitig könnten den Menschen Werkzeuge an die Hand gereicht werden, um in autoritären und totalitären Staaten das Internet auch anonym nutzen zu können. Denn für uns ist die Möglichkeit der Verwendung von Pseudonymen oder Anonymität zentraler und rechtlich zu schützender Bestandteil eines  freien Internets.</p></blockquote>
<blockquote><p>In Zukunft muss begründet werden, wieso Verwaltungsdokumente oder sonstige öffentliche Unterlagen als geheim eingestuft und somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Wir wollen das bisher bestehende Prinzip umdrehen und die Verwaltungen dazu verpflichten, Dokumente, Analysen, Gutachten, Erhebungen und Statistiken nicht nur auf Nachfrage herauszugeben, sondern von vornherein proaktiv als offene Daten (Open Data) frei verfügbar zu machen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Eine Welt ohne Privatsphäre halten wir für nicht lebenswert. Privat- und Intimsphäre, Geheimnisse und selektive Informationsflüsse sind die essentielle Grundlage einer freier Gesellschaft, Teil der kreativen Kultur und Ausdruck autonomer Persönlichkeiten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Digitalisierung bringt einen enormen Freiheitsgewinn mit sich, da Informationen, Wissen und kulturelle Güter einfacher und freier zugänglicher sind, neue Möglichkeiten der Teilhabe an Wissen und Kultur durch eine wachsende Sammlung von Gemeingütern entstehen. Die Wissensgesellschaft im Internetzeitalter kann soziale Teilhabe massiv stärken, Bildungschancen für alle nachhaltig verbessern und vor allem unsere Demokratie vitalisieren und grundlegend stärken. Statt andere von Wissen und Information auszugrenzen, wollen wir allen Teilhabe ermöglichen, auch durch den freien Wissenstransfer zwischen dem globalen Norden und globalen Süden.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir wollen die UrheberInnen und KünstlerInnen stärken – auch gegenüber den Verwertern und Vermarktern ihrer Inhalte, aber ebenso einen angemessenen finanziellen Ausgleich für die freie Nutzung ihrer urheberrechtlich geschützten Inhalte im Internet schaffen. Gleichzeitig wollen wir die Kriminalisierung der nicht-kommerziellen Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke im Internet beenden und den Zugang zu ihnen grundsätzlich erleichtern. Wird urheberrechtlich geschütztes Material auf einer Internetseite oder Plattform direkt angeboten, die in nicht geringfügigem Maße (höher als Kostendeckung) Einnahmen durch Beiträge von Mitgliedern wie Käufern oder durch Werbung oder Verlinkung hat, so ist dies ein kommerzielles Ausmaß.</p></blockquote>
<blockquote><p>Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat ein auf die Herausforderungen der digitalisierten Welt angepasstes Urheberrecht zum Ziel, einen Ausgleich zwischen den Interessen, Ansprüchen, persönlichen Verbindungen und Rechten der SchöpferInnen eines Werkes und den Interessen der kulturellen Teilhabe der Gesellschaft herzustellen. Durch eine  befristete Exklusivität der Nutzungsmöglichkeiten für die UrheberInnen soll das Urheberrecht bspw. den SchöpferInnen ermöglichen, als Baustein der Finanzierung, von seinem Werk selbst angemessen finanziell zu profitieren (soweit er/sie dies will) und nicht nur von damit verbundenen indirekten Einnahmen (z.B. Auftritte, Merchandise, Vermarktung der Persönlichkeit etc.).</p></blockquote>
<blockquote><p>Diesen Mehrgewinn an Nutzungserrungenschaften wollen wir schützen und stärken und streiten daher für das Recht auf digitale Privatkopie und die Möglichkeit der Wiederveräußerbarkeit von Immaterialgütern, die wir verbraucherrechtlich verankern wollen. Die digitale Privatkopie darf weder durch technische Maßnahmen, namentlich vor allem Digitales Rechte Management (DRM), oder durch juristische Einschränkungen unterbunden werden.</p></blockquote>
<blockquote><p>Deshalb wollen wir, vergleichbar zu Fair-Use Regelungen im US-amerikanischen Recht, eine urheberrechtliche Schranke zur Ermöglichung nicht-kommerzieller Nutzungsformen einführen, die auf die Weiterentwicklung und Bearbeitung vorhandener Werke zielt. Kreatives Schaffen darf nicht an einem restriktiven Urheberrecht scheitern.</p></blockquote>
<blockquote><p>Um eine Kultur der transformatorischen Nutzung zu ermöglichen, ist es Ziel unserer Politik, soviel Wissen und kulturelle Güter wie möglich zur freien Nutzung bereitzustellen. Deswegen wollen wir, dass Verwertungsgesellschaften Creative Commons Lizenzen zulassen, damit die Künstler freier wählen können, welche Verwertungswege sie einschlagen wollen. Eine deutliche Verkürzung bzw. Flexibilisierung der Schutzfristen z.B. auf fünf Jahre muss mit der Möglichkeit der Neuverhandlung einhergehen. Das bedeutet: Eine fünfjährige Schutzfrist ab Veröffentlichung mit anschließender, gebührenpflichtiger mehrmaliger Verlängerungsoption. </p></blockquote>
<blockquote><p>Die Verpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch gesetzliche Regelungen zur De-Publizierung von Inhalten widerspricht unseren Vorstellungen von Vielfalt und digitaler Teilhabe. Die Regelung, einen erheblichen Teil der Inhalte nach sieben Tagen aus den Mediatheken entfernen zu müssen, ist falsch und wird von uns abgelehnt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Um dabei den Ausgleich zwischen Nutzung und Anspruch auf finanzielle Entlohnung zu wahren, setzen wir mit der Pauschalvergütung auf die Fortsetzung eines etablierten Systems im digitalen Zeitalter. Seit über 40 Jahren wird in Deutschland im Bereich der nicht-kommerziellen Nutzung vergütet statt verfolgt. So werden Abgaben auf Leerträger wie CD- oder DVD-Rohlinge, Fotokopierer oder Speichermedien erhoben. Dieses System wollen wir auf den Internetanschluss übertragen und monatlich eine pauschale Summe erheben, die sich an der Bandbreite orientiert.</p></blockquote>
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		<title>Gorleben soll leben! &#8211; Bestellung Busfahrkarte</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im November ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben! Am Sonntag, den 27. November soll er im Zwischenlager in Gorleben ankommen. Neben der Endlager-Problematik sprechen viele weitere Gründe gegen die hochriskante und lebensfeindliche Atomtechnologie (siehe z.B. www.100gutegruende.de)&#8230; und damit erstens für einen sofortigen Atomausstieg und zweitens für Schadensbegrenzung durch einen verantwortlichen Umgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gruene-berlin.de/gorleben-soll-leben-bestellung-busfahrkarte"><img src="http://gruene-berlin.de/sites/default/files/imagecache/3col/goleben_busticket.png_kopie.png" alt="" /></a>Im November ist es wieder soweit, der nächste Castor rollt nach Gorleben! Am Sonntag, den 27. November soll er im Zwischenlager in Gorleben ankommen. Neben der Endlager-Problematik sprechen viele weitere Gründe gegen die hochriskante und lebensfeindliche Atomtechnologie  (siehe z.B. <a href="http://www.100gutegruende.de">www.100gutegruende.de</a>)&#8230; und damit erstens für einen sofortigen Atomausstieg und zweitens für Schadensbegrenzung durch einen verantwortlichen Umgang mit dem entstandenen Atommüll!</p>
<p>Doch die Energiewende kommt nicht von allein. Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Widerstand lohnt sich! Darum sei mit dabei, wenn wir die Straße zwischen Dannenberg und dem Zwischenlager Gorleben mit einer <a href="https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=107">großen, gewaltfreien Sitzblockade</a> dicht machen.</p>
<p>Bündnis 90 / Die Grünen Berlin organisieren wie jedes Jahr Busse für die Anreise. <a href="http://gruene-berlin.de/gorleben-soll-leben-bestellung-busfahrkarte">Hier</a> kannst Du Dein Ticket reservieren. <span id="more-6956"></span></p>
<blockquote><p>1977 wurde die Gemeinde Gorleben zum Standort für ein „Nukleares Entsorgungszentrum“ auserkoren – aus rein politischen Gründen: die dünn besiedelte Region lag an der Grenze zur DDR. Von den umfänglichen Plänen (samt Atomkraftwerk) ist bisher viel weniger umgesetzt worden – Widerstand lohnt sich! Dennoch wird Gorleben seit den 80er Jahren als Endlagerstätte untersucht. Keine anderen Standorte werden geprüft und mit den Bauarbeiten werden de facto Tatsachen für ein tatsächliches Endlagerbergwerk geschaffen. Doch längst ist bekannt, dass Gorleben wissenschaftlich ungeeignet ist, Atommüll für bis zu 1 Millionen Jahre sicher aufzunehmen. Weltweit gibt es kein funktionierendes Endlager. Trotzdem sind Atomkraftwerke in Betrieb, trotzdem wird weiter Atommüll in eine oberirdische Halle nach Gorleben verfrachtet. Der Castor-Transport im November wird zunächst der letzte sein, der deutschen Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage LaHague befördert. In den kommenden Jahren sind Transporte aus dem britischen Sellafield angedacht.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.x-tausendmalquer.de">www.x-tausendmalquer.de</a></p></blockquote>
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		<title>Debatte zur Wahlauswertung: Kritisch diskutieren, aus Fehlern lernen, Opposition gestalten</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 11:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Mittwoch steht die erste größere Debatte zur Wahlauswertung auf einem kleinen Parteitag an. Im Vorfeld hat der Landesvorstand alle aufgerufen sich an der Debatte zu beteiligen. Clara Herrmann hat hierzu unterstützt von Anja Schillhaneck und mir eine Wahlanalyse &#8211; Oppositionskurs: Offensiv grün! - verfasst. Einleitung Eine kritische Selbstbetrachtung unserer Rolle und unseres Ergebnisses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gruene-berlin.de/schwerpunkt/Thesen-des-Landesvorstands-zum-Wahlkampf-2011"><img src="http://gruene-berlin.de/sites/default/files/imagecache/schwerpunktslider/wahlauswertung_kopie.png" style="float:right;" alt="" width="250" /></a>Am kommenden Mittwoch steht die erste größere Debatte zur Wahlauswertung auf einem <a href="http://gruene-berlin.de/termine/la-am-16-november">kleinen Parteitag</a> an. Im Vorfeld hat der Landesvorstand alle aufgerufen sich an der Debatte zu beteiligen.</p>
<p><a href="http://www.clara-herrmann.net/">Clara Herrmann</a> hat hierzu unterstützt von <a href="http://www.anja-schillhaneck.de/">Anja Schillhaneck</a> und mir <a href="http://www.clara-herrmann.net/artikel/2011/11/oppositionskurs-offensiv-gruen">eine Wahlanalyse &#8211; Oppositionskurs: Offensiv grün! -</a> verfasst. </p>
<blockquote><p><strong>Einleitung</strong></p>
<p>Eine kritische Selbstbetrachtung unserer Rolle und unseres Ergebnisses der Abgeordnetenhauswahl 2011 ist dringend geboten. Berlin hat mit überwältigender Mehrheit „Mitte-Linke“ gewählt. Berlin bekommt Rot-Schwarz, und das Duo Wowereit/Henkel lacht sich ins Fäustchen. Wir GRÜNE dürfen jetzt nicht in Depressionen versinken oder den Ärger über die sozialdemokratische Koalitionsentscheidung an uns selbst auslassen, sondern müssen aus unseren Fehlern lernen und zu einer guten und harten Oppositionsarbeit kommen.</p>
<p>Die komplette Analyse <a href="http://www.clara-herrmann.net/sites/default/files/Oppositionskurs-offensiv-gruen-Analyse-Herrmann-Ziller-Schillhaneck.pdf">hier als PDF</a>.</p></blockquote>
<p>Dazu hat auch der der Bündnisgrüne Landesvorstand <a href="http://gruene-berlin.de/schwerpunkt/Thesen-des-Landesvorstands-zum-Wahlkampf-2011">5 Thesen zur Diskussion</a> gestellt. Ich finde die 5 sehr selbstkritisch und es wert diskutiert zu werden. Ziel muss dabei sein, den nächsten Wahlkampf besser zu machen! <span id="more-6940"></span></p>
<blockquote><p><strong>5 Thesen des Landesvorstandes</strong></p>
<p>1. Wir hatten keine Gesamtstrategie, die berücksichtigt, dass ein Wahlkampf auf der Strecke gewonnen werden muss und eine bestimmte Dynamik hat. Eine fundierte frühzeitige Analyse der Ausgangslage und der WählerInnenpotentiale hat nicht stattgefunden. Wir hatten zu wenig Wissen darüber, wer eigentlich die bis zu 30% WählerInnen sein könnten, die uns in Umfragen zustimmten.<br />
Wir konnten auf externe Faktoren und Umstände nicht adäquat reagieren und hatten auch nicht rechtzeitig einen Plan B parat, z.B. als die Umfragewerte immer weiter absackten und die Koalitionsfrage immer mehr zur Belastung wurde. Wie gelingt es uns beim nächsten Mal, schon vorher klüger zu sein?</p>
<p>2. Es gab eine Spitzenkandidatin und es gab ein Programm. Es ist uns aber nicht gelungen, Person und Programm so miteinander zu verbinden, dass sich beides verstärkt. Wir hatten keine Dramaturgie dafür, wie wir Renate mit unseren Themen verkoppeln oder sie stärker in unseren Programmprozess einbauen können; sie blieb deshalb die „Dame ohne Unterleib“. Zudem waren viele unserer Konzepte nicht konkret und zugespitzt genug. Deshalb war es an den Ständen trotz 230 Seiten Wahlprogramm bis zuletzt schwer zu erklären, was Grüne anders machen würden und wofür wir bzw. Renate eigentlich stehen. Wir brauchen ein Leitbild für grüne Großstadtpolitik, das die nächsten Jahre trägt, und dafür einen strukturierten Debattenprozess, der echte oder vermeintliche ideologische Widersprüche angeht, die Diskussionskultur stärkt, innovative politische Konzepte hervorbringt und neue Themen für Grüne erschließt. Es muss klar werden, was wir eigentlich originär anders machen und warum Berlin mit Grünen im Senat oder einer Grünen Regierenden Bürgermeisterin tatsächlich anders als bisher regiert würde.</p>
<p>3. Im Wahlkampf braucht man ein strategisches Zentrum, das rasch Entscheidungen treffen kann. Wir haben nicht geklärt, welche Entscheidungen wir abgeben und welche wir in welchen Gremien selbst treffen. Wir haben Renate viel überlassen,   uns dadurch aber auch ein Stück weit selbst entlastet. Die Fünfer-Runde aus Spitzenkandidatin, Fraktions- und Landesvorsitzenden hat sich erst relativ spät als Führungsgruppe zusammen gefunden, aber ihre Position in der unklaren Entscheidungsstruktur blieb undeutlich. Die Basis wusste häufig nicht, wer eigentlich weshalb bestimmte Entscheidungen getroffen hat. Da die Kommunikationswege nicht klar definiert waren,  fühlten sich große Teile der Partei nicht eingebunden. Durch die unklare Struktur und die ungeordnete Rückkoppelung fehlte vielen Entscheidungen dann auch die Akzeptanz. Grüne Führungsstrukturen brauchen die richtige Mischung aus Entscheidungsfähigkeit und stetiger Rückkopplung mit der Basis, um Erwartungen zu kommunizieren, Transparenz von Entscheidungen zu erhöhen, Prozesse zu definieren und Entscheidungen als gemeinsam anzuerkennen.</p>
<p>4. Wir haben einen Wahlkampf geführt, für den wir nicht die organisatorischen, strukturellen und konzeptionellen Voraussetzungen hatten. Umfragewerte von 30% machen uns (noch) nicht zur Volkspartei. Wir stehen jetzt vor der Aufgabe, unsere Arbeitsweise und organisatorische Aufstellung an unser Wachstum und unsere neue Rolle anzupassen, damit wir mit besseren Voraussetzungen in den nächsten Wahlkampf gehen. Dazu gehören auch Formate und Kommunikationsformen, die den kontinuierlichen Austausch mit gesellschaftlichen AkteurInnen gewährleisten.</p>
<p>5. Wir haben einen Wahlkampf gemacht, der die Stadt, unsere Wählerinnen und Wähler und unsere Kandidatin nicht richtig zusammen gebracht hat. Bei der Wahlkampagne hat uns der Mut gefehlt, selbstbewusst eine Grüne Linie zu präsentieren. Wir kamen mit einer Anmutung daher, die weder zu uns gepasst noch die passende Geschichte über uns oder die Kandidatin erzählt hat. Weder haben wir damit die „klassischen“ Erwartungen an uns erfüllt noch überzeugend dargestellt, dass auch eine Grüne Partei mit 30% anders ist als andere Parteien dieser Größe. Das hat nebenbei eine Steilvorlage für die Piraten geliefert, sich als „anders als alle anderen“ präsentieren zu können. Auch als etablierte Partei müssen wir authentisch und unverwechselbar grün bleiben.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>BündnisGrüne Zukunft in Berlin: Für einen sozial-ökologischen Aufbruch</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Streit in der bündnisgrünen Fraktion beginnt nun die Diskussion um bündnisgrüne Inhalte und Politikstil für die kommenden Jahre. Nach dem Wahldesaster und dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen finde ich es auch richtig aus den Fehlern zu lernen. Natürlich wäre es wünschenswert das mit ein wenig mehr Gemeinsamkeit zu schaffen. Aber ein Teil der Ursache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gruene-linke.de/"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2011/05/LOGO_WEISS_225px.jpg" alt="" /></a>Mit dem <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gruene-im-streit-geheime-friedensmission,10809148,11085050.html">Streit in der bündnisgrünen Fraktion</a> beginnt nun die <strong>Diskussion um bündnisgrüne Inhalte und Politikstil für die kommenden Jahre</strong>. Nach dem Wahldesaster und dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen finde ich es auch richtig aus den Fehlern zu lernen.</p>
<p>Natürlich wäre es wünschenswert das mit ein wenig mehr Gemeinsamkeit zu schaffen. Aber ein Teil der <strong>Ursache des Wahldesaster ist genau die jetzt in Frage gestellte Ausgrenzung von weiten Teilen der Partei</strong>. Entscheidungen wurden oft gegen und über das in der Partei und auch in der Fraktion vorhandene Know-How getroffen. Der nun öffentlich begonnene <strong>Prozess der Re-Demokratisierung von Entscheidungsprozessen</strong> im Berliner Landesverband von Bündnis 90 / Die Grünen ist <strong>zentral für die Politikfähigkeit aber auch die Glaubwürdigkeit</strong> der nächsten Jahre.</p>
<p>Im Tagesspiegel hat mit Ramona Pop &#8211; eine der Fraktionsvorsitzenden &#8211; nun <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/die-glaubwuerdigkeit-der-gruenen-steht-auf-dem-spiel/5809204.html">einen Diskussionsbeitrag</a> zu Papier gebacht. Leider wird darin der Scheinkonflikt fortgesetzt. Genau diese Weigerung anzuerkennen, dass es um die Zukunft geht und nicht darum sich in vergangenen Kämpfen zu verkämpfen, ist kein Beitrag zur Lösung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Schluss daraus kann aus meiner Sicht nicht im Rückzug bestehen: zurück zu zwölf Prozent, zur Alternativen Liste der 80er Jahre, die außerhalb ihres engeren Umkreises nur Feindesland sah und ein ungeklärtes Verhältnis zur Gewaltfrage, zu staatlichen Institutionen und zur Wirtschaft mit sich herumschleppte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit ihrem Beschluss <a href="/wp-content/uploads/2011/11/Für-eine-neue-soziale-und-ökologische-grüne-Politik.pdf">Für einen sozial-ökologischen Aufbruch</a> haben die Parteilinken nun inhaltliche Eckpunkte in die Diskussion eingebracht.</p>
<p>Um dies alles zu diskutieren findet am kommenden Mittwoch ein <a href="http://gruene-berlin.de/termine/la-am-16-november">kleiner Parteitag</a> (Landesausschuss) statt. Ich freue mich über diese Gelegenheit über die zukünftige bündnisgrüne Politik zu diskutieren. <span id="more-6922"></span></p>
<blockquote><p><strong>Für einen sozial-ökologischen Aufbruch</strong><br />
von Bündnis 90/Die Grünen Berlin</p>
<p>Das gemessen an den Erwartungen ernüchternde Ergebnis der Wahlen vom 18. September 2011 wirft die Frage nach einer inhaltlichen, strategischen und personellen Neuorientierung<br />
des Landesverbandes auf. Der beschrittene inhaltliche Weg in die Mitte der Gesellschaft hat sich als Sackgasse erwiesen. Viele ehemalige StammwählerInnen haben diesmal SPD oder Piraten gewählt, weil sie vom Pro-CDU-Kurs verunsichert waren. Die erhofften Stimmen von FDP und CDU blieben hingegen erwartbar aus.</p>
<p>Die zukünftige Strategie der Berliner Grünen muss gemeinsam erarbeitet werden. Für uns ist dabei zentral:</p>
<p>1. Eine andere Mieten- und Stadtentwicklungspolitik. Die Berliner Innenstadt kann nicht nur Spielwiese für Investoren sein. Soziale, ökologische und kulturelle Belange der<br />
BürgerInnen sollen in der Stadtentwicklung Vorrang vor den bisherigen, rein finanziellen Überlegungen haben. An diesen übergeordneten Zielen müssen sich die zentralen politischen Strukturen, z.B. der Liegenschaftsfonds, orientieren. Wir wollen eine Mietenpolitik, die den BewohnerInnen Sicherheit vor Mietsteigerungen, Luxus-Sanierungen und Umwandlungen gibt. Zukünftig soll niemand aus finanziellen Gründen aus der Innenstadt wegziehen müssen.</p>
<p>2. Ein deutlicher Gegenpart zum rassistischen Diskurs in der Integrationspolitik. Der große Erfolg des Sarrazin-Pamphlets zeigt überdeutlich, wie weit rassistisches Denken in der Mitte der Gesellschaft verbreitet ist. Bündnis 90/Die Grünen muss auch in der Zukunft die deutliche Stimme der Vernunft sein. In der Integrationspolitik muss Chancengleichheit hergestellt, Diskriminierung bekämpft werden. Außerdem ist die Mehrheitsgesellschaft gefordert, Integration als Chance wahrzunehmen und zu leben. Die SPD-CDU-Koalition lässt hier nichts Gutes erwarten.</p>
<p>3. Arbeit, die den Lebensunterhalt einbringt. In der Hauptstadt der prekären Beschäftigung und der AufstockerInnen verdienen immer mehr Menschen nicht genug, um ihr Leben zu finanzieren. Wir wollen gerade im Dienstleistungsbereich (Gastronomie, Tourismus) und dem Bereich der Selbstausbeutung (Projekte im Bereich Kunst und Kunstvermittlung und der Wissenschaft) Lohnstandards und eine Arbeitsmarktpolitik, die der wachsenden Produktivität Rechnung trägt durch gerechte Umverteilung von Arbeit, Arbeitszeitverkürzung und dem Abbau von Überstunden. Dazu gehört auch eine Neubestimmung des Verhältnisses von Erwerbsarbeit zu anderen Formen gesellschaftlich wertvoller Arbeit.</p>
<p>4. Die ökologische Herausforderung erfordert ein weiteres und neues Nachdenken über Formen der Mobilität, des Konsums und des Lebenswandels. Ohne Lebensstilwandel werden wir den Herausforderungen des Klimawandels und der Energiewende nicht erfolgreich begegnen können. Wichtiger als Elektroautos sind ein besserer öffentlicher (Nah-)Verkehr und mehr nichtmotorisierten Verkehr.</p>
<p>5. Ein Neuaufbruch in der Bürgerrechtspolitik. Statt Kriminalitätsangst zu schüren, mehr Knast zu fordern und verbal weiter aufzumuskeln („Kieztaliban“) bedarf es einer Politik des kühlen Kopfes und klaren Verstandes. Der Abbau von Bürgerrechten muss gestoppt werden.</p>
<p>6. Einen anderen Umgang mit öffentlichen Gütern. Die Privatisierungslogik der neoliberalen Marktdoktrin hat ausgedient. In der Zukunft geht es um einen neuen öffentlichen Sektor, der bürgernah bezahlbare Dienstleistungen anbietet und weiter entwickelt.</p>
<p>Diese Elemente wollen wir zu einer konsistenten Oppositionsstrategie bündeln und uns mit den anderen Oppositionsparteien messen. Nur wenn es uns gelingt, eine Neuausrichtung<br />
unserer Politik vorzunehmen, werden die Berliner Grünen die Oppositionsführerschaft übernehmen, den rot-schwarzen Senat inhaltlich treiben können und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt überzeugen.
</p></blockquote>
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